Aufnehmen eines Panoramas aus mehreren Einzelbildern

Panorama Bilder bieten einen großen Betrachtungswinkel. Dadurch sind viele Details fĂŒr den Betrachter erkennbar. Ein Panorama besteht aus mehreren Bildern. Mann muss also bereits bei der Aufnahme wissen, dass ein Panorama entstehen soll. Nachdem man festgelegt hat, wo das Panorama beginnt und endet, nimmt man das erste Bild am Anfang auf. Anschließend schwenkt man die Kamera immer etwas weiter und nimmt das nĂ€chste Bild auf. Wichtig ist, dass sich die Bilder etwas ĂŒberlappen. Dies ist wichtig, damit die Software das Panoramabild am Computer korrekt zusammenfĂŒgt. Eine Überlappung von ungefĂ€hr 20% ist sinnvoll.

Tipp:
Viele Kameras bieten die Möglichkeit im Sucher ein Gitternetz einzublenden. Dieses erleichtert die Aufnahme, indem man sich einen Punkt merkt und bis zu diesem weiterschwenkt.

In diesem Beispiel besteht das Panorama aus vier Einzelbilder welche ich im Hochformat aufgenommen habe.

Die einzelnen Bilder habe ich anschließend am Computer zu einem Panorama zusammengefĂŒgt.

Panorama

Mit dem kostenlosen Microsoft ICE (Image Composite Editor) lassen sich sehr einfach Panoramen erstellen.

Bildwirkung durch geringe VerÀnderung der Aufnahmeposition verÀndern

In meinem Bildarchiv bin ich zufĂ€llig ĂŒber zwei Bilder gestoßen, welche mich zunĂ€chst irritiert haben. Die beiden Bilder habe ich am Princess Juliana Flughafen auf der Insel St. Maarten in der Karibik aufgenommen. Der Flughafen ist bekannt fĂŒr seine Start- und Landebahn welche unmittelbar hinter dem Strand (Maho Beach) beginnt. Das besondere daran ist, dass der Strandabschnitt öffentlich zugĂ€nglich ist. Die Flugzeuge ĂŒberfliegen die Schaulustigen in nur wenigen Meter Höhe. Durch die besondere Kulisse von Strand, Hotels und Touristen entstehen spektakulĂ€re Bilder.

Die beiden Bilder  zeigen ein Hinweisschild, die davor warnen, dass es durch den Schub der Triebwerke gefÀhrlich ist sich in diesem Bereich aufzuhalten.

Das Hinweisschild warnt vor dem Triebwerksschub der Flugzeuge am Princess Juliana Flughafen auf der Insel St. Maarten in der Karibik.

In dem zweiten Bild habe ich nur leicht meine Position verÀndert. Da einige Objekte durch das Schild verdeckt werden und der Minibus mittlerweile vorbeigefahren ist, ist der Hintergrund klarer. Die Aufmerksamkeit wird noch deutlicher auf das Warnschild gelenkt.

Das Hinweisschild warnt vor dem Triebwerksschub der Flugzeuge am Princess Juliana Flughafen auf der Insel St. Maarten in der Karibik.

Ich finde die Bilder verdeutlichen eindrucksvoll wie eine kleine VerÀnderung einem Bild eine ganz andere Wirkung entfalten kann.

SD Speicherkarten Spezifikationen SD, SDHC und SDXC

SD Speicherkarten haben sich in den letzten Jahren aufgrund ihrer Großen Verbreitung zum Standard entwickelt. Sie kommen u.a. in Digitalkameras, Smartphones und Tablets zum Einsatz. Mittlerweile gibt es mehrere Arten von SD Speicherkarten, welche sich in ihrer Spezifikation unterscheiden.

SD (Secure Digital)

Die ursprĂŒngliche SD Speicherkarte unterstĂŒtzt KapazitĂ€ten bis maximal 4 GB Speicherplatz. Aufgrund er geringen KapazitĂ€t findet diese heute kaum noch Anwendung.

SDHC (Secure Digital High Capacity)

Der Nachfolger der SD Speicherkarte wurde fĂŒr grĂ¶ĂŸere Datenmengen bis 32 GB entwickelt. Diese ist nicht rĂŒckwĂ€rtskompatibel. GerĂ€te welche nur SD Speicherkarten unterstĂŒtzen können nicht mit SDHC Speicherkarten betrieben werden. Die meisten GerĂ€ten sind bereits seit Jahren mit dem SDHC Standard ausgestattet.

SDXC (Secure Digital eXtended Capacity)

SDXC ist der Nachfolger der SDHC Speicherkarte. Diese ermöglicht eine SpeicherkapazitĂ€t bis 2 TB. Aktuelle DSLR Kameras unterstĂŒtzen diese Spezifikation.

Die Schreib- und Lesegeschwindigkeit ist mit jeder Generation gestiegen. Jedoch gibt es auch innerhalb einer Generation unterschiedliche Geschwindigkeiten. Die genaue Geschwindigkeit ist meist auf der Speicherkarte aufgedruckt.

Erste Bilder mit der Canon EOS 70D

Die ersten Bilder mit einer neuen Kamera sind immer etwas Besonderes. Man ist mit der Kamera noch nicht vollstĂ€ndig vertraut und ist auf die ersten Ergebnisse gespannt. Die folgenden Bilder habe ich mit der Programmautomatik aufgenommen. Ich finde diese Bilder bereits ĂŒberzeugend. Sobald ich mit der Kamera mehr vertraut bin, erhoffe ich mir hier noch potenzial nach oben.

Die Bilder in der Galerie haben eine geringe Auflösung. Die Original Bilder stehen zum Download zur VerfĂŒgung:

Erste Bilder Canon EOS 70D (67 MB)

Canon EOS Objektiv Bajonette EF, EF-S und EF-M

Unter Bajonett versteht man den Anschluss zwischen GehÀuse und Objektiv. Bei Canon gibt es verschiedene Typen, die teilweise untereinander kompatibel sind.

EF

Das EF-Bajonett wurde fĂŒr die Anforderungen des Auto-Focus Ende der 1980er Jahre entwickelt. Die Objektive sind mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Sie sind an das Kleinbildformat angepasst, welches von analogen Spiegelreflexkameras und Kleinbildformat Digitalkameras genutzt wird. EF Objektive, welche bereits vor Jahren an analogen Canon Spiegelreflexkameras zum Einsatz kamen, können weiterhin an digitalen Canon Spiegelreflexkameras genutzt werden welche ĂŒber das EF oder EF-S Bajonett verfĂŒgen.

EF-S

Das EF-S Bajonett wurde speziell fĂŒr digitale Spiegelreflexkameras mit einem APS-C Bildsensor entwickelt. Der APS-C Sensor ist um den Faktor 1,6 kleiner als das Kleinbildformat. EF-Objektive können problemlos an Kameras mit einem EF-S Bajonett angeschlossen werden. Dabei verlĂ€ngert sich die Brennweite des EF Objektives um das 1,6 fache. Umgekehrt kann ein EF-S Objektiv nicht an eine Spiegelreflex mit EF Bajonett angeschlossen werden. EF-S Objektive sind mit einem weißen Punkt gekennzeichnet. Durch das kleiner Format sind EF-S Objektive kleiner und leichter als EF Objektive.

EF-M

Im Gegensatz zu den EF und EF-S Bajonetten ist das EF-M Bajonett nicht fĂŒr Spiegelreflexkameras sondern fĂŒr spiegellose Kameras konstruiert. Spiegellose Kameras (Systemkameras) besitzen keinen Spiegel und sind dadurch kleiner und leichter konstruierbar als Spiegelreflexkameras. Das EF-M Bajonett wurde mit der EOS M eingefĂŒhrt. Ein EF-M Objektiv kann nur an Kameras mit EF-M Bajonett angeschlossen werden. Es gibt jedoch einen Adapter um EF und EF-S Objektive anzuschließen.

Erster Eindruck Canon EOS 70D

Die EOS 70D ist meine erste Digitale Spiegelreflexkamera. Zu analog Zeiten hatte ich eine EOS 500n. Als der Trend zur Digitalkamera kam, habe ich mit einer IXUS 400 fotografiert. Welche spÀter durch eine IXUS 90IS abgelöst wurde. In letzter Zeit hatte ich dann den Wunsch wieder eine Spiegelreflex Kamera zu Benutzen. Trotz Jahrelanger Spiegelreflex Abstinenz habe ich mich schnell an die EOS 70D gewöhnt.

Ich habe mich fĂŒr das Kit mit dem Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS STM Objektiv entschieden. Das Objektiv bietet alles was ich fĂŒr den Anfang benötige. Mit seinem Zoombereich kann man problemlos Weitwinkel Aufnahmen machen und gleichzeitig weit entfernte Objekte vor die Linse holen. ZusĂ€tzlich verfĂŒgt das Objektiv ĂŒber einen eingebauten Motor, welche fĂŒr ein kontinuierlichen Auto Focus bei der Videoaufzeichnung sorgt.

Vorderseite der EOS 70D. Bild aufgenommen mit Canon IXUS 90IS
Canon EOS 70D mit Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS STM Zoomobjektiv. Bild aufgenommen mit Canon IXUS 90IS

Inbetriebnahme

Die EOS 70D lÀsst sich schnell in Betrieb nehmen. Das Objektiv mit dem Body verbinden, die SD Speicherkarte und den Akku einlegen. Da der Akku vollstÀndig entladen war, musste dieser erst einmal Aufgeladen werden. Beim erstmaligen Einschalten muss das aktuelle Datum angegeben und die Sprache ausgewÀhlt werden. Danach können die ersten Fotos aufgenommen werden.

Erster Eindruck

Es ist ein VergnĂŒgen die Kamera in den HĂ€nden zu halten. Die Tasten sind ausreichend Groß dimensioniert. Die verwendeten Materialien fĂŒhlen sich sehr hochwertig an. Der Touchscreen reagiert sehr prĂ€zise.

Technische Daten

  • 20,2 Megapixel Sensor
  • 19 Autofocus Kreuzsensoren
  • Dreh- und Schwenkbarer Touchscreen
  • WLAN