BildsensorgrĂ¶ĂŸe und Crop-Faktor bei Spiegelreflexkameras

Es gibt unterschiedliche BildsensorgrĂ¶ĂŸen bei Spiegelreflexkameras. Im Folgenden stelle ich die beiden gĂ€ngigen GrĂ¶ĂŸen vor und erklĂ€re den Einfluss des Crop-Faktors auf die Brennweite.

Kleinbildformat

Die SensorgrĂ¶ĂŸe beim Kleinbildformat betrĂ€gt 36×24 mm. Diese stammt von den klassischen 36mm Filmen aus der Analogfotografie. Diese SensorgrĂ¶ĂŸe hat sich im Laufe der Zeit zu einem quasi Standard entwickelt. Bei digitalen Spiegelreflexkameras wird fĂ€lschlicherweise oft von Vollformat gesprochen, wenn die Kamera einen Kleinbildsensor besitzt. Es gibt jedoch weitere SensorgrĂ¶ĂŸen, die unterhalt und oberhalb des Kleinbildformats angesiedelt sind.

APS-C

Das APS-C Format ist unterhalb des Kleinbildformats angesiedelt. Es bietet eine geringere SensorgrĂ¶ĂŸe als das Kleinbildfomat. Das APS-C Format entstand zur Zeit der analog Fotografie. Die SensorgrĂ¶ĂŸe betrĂ€gt ungefĂ€hr 22,5×15,0 mm. Der APS-C Sensor ist damit um das 1,6 fache kleiner als der Kleinbildformat Sensor.

Der Crop-Faktor

Aus kompatibilitĂ€tsgrĂŒnden kann man Objektive, die fĂŒr das Kleinbildformat gebaut wurden an Kameras mit APS-C Sensor anschließen. Der APS-C Sensor deckt jedoch nur einen kleineren Teil des Objektives ab. Dadurch verlĂ€ngert sich die Brennweite des Objektives um das 1,6 fache. Dieser Faktor wird als Crop-Faktor bezeichnet. Bei Canon können keine APS-C Objektive (EF-S Bajonett) an Kameras mit Kleinbildformat (EF- Bajonett) angeschlossen werden.

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